Pro und Contra: Sind “Buy-Out”-Klauseln in AGB zulässig?

Wer urheberrechtlich geschützte Werke anderer verwerten möchte, muss sich die dafür erforderlichen Rechte zunächst vertraglich vom Urheber einräumen lassen. Dies gilt unabhängig davon, ob es sich um schon bestehende Werke handelt, oder ob der Werkverwender einen anderen beauftragt, ein Werk zu erschaffen; das Urheberrecht entsteht immer in der Person des Schöpfers. Die Rechteübertragung wird daher detailliert in Lizenzverträgen geregelt. Praktisch geschieht dies häufig durch sogenannte „Buy-Out“-Klauseln. Dort räumt der Urheber dem Werkverwender sämtliche Nutzungsrechte an seinem Werk gegen die Zahlung einer Pauschalvergütung ein.